Archiv der Kategorie: Dichtung / Philosophie

Fallende Blüten

Pflaumenblüten würden gern den Sommer erleben Doch Wind und Monde verdrängen sie ohne Geduld. Bei allem Suchen nach einem Han-Zeit-Menschen, Könntest du doch nicht einen einzigen mehr finden. So welken und fallen die Blüten Tag für Tag, Jahr über Jahr … Weiterlesen

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Nietzsche: Mittag

Was geschieht mir doch? Wie ein zierlicher Wind, ungesehn, auf getäfeltem Meere tanzt, leicht, federleicht: so – tanzt der Schlaf auf mir. Kein Auge drückt er mir zu, die Seele läßt er mir wach. Leicht ist er, wahrlich! federleicht. Sie … Weiterlesen

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Alte Kiefer

Die alte Kiefer lang schon steht sie im Garten Über der Kirche

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Beere wie Korall über Röhren von Holz

Ein wilder Hügel aber stehet über dem Abhang Meiner Gärten. Kirschenbäume. Scharfer Othem aber wehet Um die Löcher des Felses. Allda bin ich Alles miteinander. Wunderbar Aber über Quellen beuget schlank Ein Nussbaum und … sich. Beere, wie Korall Hängen … Weiterlesen

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Sonnenuntergang

Sonnenuntergang Wo bist du? Trunken dämmert die Seele mir Von all deiner Wonne; denn eben ist’s, Dass ich gelauscht, wie, goldener Töne Voll, der entzückende Götterjüngling Sein Abendlied auf himmlischer Leier spielt‘; Es tönen rings die Wälder und Hügel nach, … Weiterlesen

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