Von Hunden, Katzen und anderen Menschen

Hier die Pressemitteilung des Verlages:

Von Hunden, Katzen und anderen Menschen – Autobiografische Tiergeschichten mit einem Schuss Zeitgeschichte

Rubrik

Kultur/Kunst

Titel

Von Hunden, Katzen und anderen Menschen – Autobiografische Tiergeschichten mit einem Schuss Zeitgeschichte

Teaser

Gerhardt Staufenbiel teilt in „Von Hunden, Katzen und anderen Menschen“ seine Erfahrungen und Erinnerungen an ein Leben mit Tieren.

Mitteilung

Hunde haben den Autor ein ganzes Leben lang begleitet. Natürlich haben sich im Verlauf der Jahre viele Geschichten angesammelt. Diese Geschichten, die mal lustig, mal traurig und oft recht nachdenklich und besinnlich sind, teilt Gerhardt Staufenbiel nun in seinem neuen Buch mit anderen Tierliebhabern. Auch Katzen tauchen hin und wieder auf! Die Geschichten sind Teil der Biografie des Autors und geben den Lesern dadurch nicht nur einen Einblick in die Seele von Hunden und Katzen, sondern auch in die Seele eines Menschen, der seine Tiere liebt. Zudem sind die Umstände, in denen sich die Geschichten abspielen, ein interessanter und etwas anderer Einblick in die jüngere Zeitgeschichte.

Wer mit dem Lesen von „Von Hunden, Katzen und anderen Menschen“ von Gerhardt Staufenbiel anfängt, der wird so schnell nicht mehr aufhören, denn die Tiergeschichten sind anders als die üblichen Geschichten über süße Hunde und verspielte Katzen. Hier kommt nämlich auch die Philosophie nicht zu kurz und die Leser werden durch einige Aussagen des Autors zum Nachdenken angeregt. Dieses Buch liefert also jede Menge: lustige Geschichten, nachdenkliches Philosophieren, Einblicke in die Seele von Tieren, aber auch ein Stück Zeitgeschichte!

„Von Hunden, Katzen und anderen Menschen“ von Gerhardt Staufenbiel ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-347-01659-0 zu bestellen. Die tredition GmbH ist ein Hamburger Unternehmen, das Verlags“ und Publikations“Dienstleistungen für Autoren, Verlage, Unternehmen und Self“Publishing“Dienstleister anbietet. tredition vertreibt für seine Kunden Bücher in allen gedruckten und digitalen Ausgabeformaten über alle Verkaufskanäle weltweit (stationärer Buchhandel, Online“Stores) mit Einsatz von professionellem Buch“ und Leser“Marketing.

Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: https://tredition.de

Das Buch kann auch bei mir zum vergünstigten Preis mit einer persönlichen Widmung bestellt werden.
Bezahlung über Paypal auch ohne eigenes Paypal Konto:


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Komm! Ins Offene, Freund!

Der Gang aufs Land – Friedrich Hölderlin gelesen von Gerhardt Staufenbiel

Heute ist Pfingstmontag. Nach langer Zeit der Stille wird das Land zaghaft wieder geöffnet.

Wir feiern die ersten Tage, an denen man wieder Besuche machen darf und an denen wir den blauen Himmel des Frühlings genießen können. Da passen die Verse von Friedrich Hölderlin, als hätte er sie für genau diese Zeit geschrieben.

Seit vielen Jahren befasse ich mit Hölderlin’s unvollendet gebliebenem Gedicht. Für mich war es immer, als würde Hölderlin eine Zen – Erfahrung beschreiben. Das ganz alltäglich Ereignis eines gemeinsamen Mahls an Feiertagen des Frühlings wird zur Erfahrung des Heiligen schlechthin.

Es war mit ein Bedürfnis, den Text zu lesen. Möge er uns ins Offene geleiten.

Viele Spass beim Zuhören.

Das Gedicht ist ausführlich interpretiert in Meinem Buch über Hölderlin:

Im Garten der Stille
Hölderlin im Gespräch mit Zenmeister Dogen

Bestellen im Verlag

Oder:

Paperback kaufen beim Autor direkt mit paypal bezahlen (auch ohne paypal Konto)

Von Hunden, Katzen und anderen Menschen

Vorschau im neuen Tab(öffnet in neuem Tab)

Mein neues Buch über mein Leben mit Hunden ist im Verlag und wird in den nächsten Tagen gedruckt. Es erzählt lustige und traurige Geschichten von den Hunden, so ganz nebenbei aber auch ein wenig von meinem Leben. Als Kind in der Nachkriegszeit, Als Student, von meiner Arbeit im Forschungsinstitut, von meinen Begegnungen mit berühmten Leuten wie Heisenberg oder Weizsäcker und Otto Hahn. Aber auch ein wenig von meinen Reisen nach Griechenland ins Land der Götter und Mythen und von Erlebnissen als Lehrer der Teezeremonie.

Im Zentrum stehen aber immer meine Hunde und Katzen, die mir viel Freude bereitet haben. Aber es war immer auch sehr traurig, wenn sie mich nach längerem oder kurzem Leben wieder verlassen haben. Ach ja, Hunde halten nicht lange!

Ich hoffe, es ist ein vergnüglich zu lesendes Buch geworden. Eine gute Unterhaltung in Zeiten von Corona oder in den Ferien, die wir vielleicht doch noch machen dürfen.

Hier ist eine kleine Leseprobe. Aus diesem Text ist das Buch entstanden.

Das Buch als Hardcover ist bei Vorbestellung bis zum 14.06.2020 hier zum Sonderpreis von 18.00 Euro (danach 22,50 €) zuzügl. 2,- e€ Versandkosten erhältlich. Auf Wunsch auch mit Widmung und / oder Signatur und Kalligrafiestempel.Bezahlung einfach über Paypal, auch ohne Konto bei Paypal. Termin abgelaufen

Das Buch ist nun hier eingetroffen. Bis zum 21.06.2020 gilt der Einführungspreis von 20,- €. Danach der Ladenpreis von 22,50 €


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Wer mithelfen will, das neue Myoshinan wieder aufzubauen ist mit einer Spende herzlich willkommen.

Wir werden in der nächsten zeit im Garten einen überdachten Vorbau aufstellen mit dem großen Refektoriumstisch als Versammlungs- und Gesprächsort. Im Keller wird eine Werkstatt entstehen, in der wir wieder Shakuachi bauen können. Ein Gästezimmer soll noch renoviert und eingerichtet werden. Jeder, noch so kleine Betrag hilft!


Erlebnis

Ein Tag auf dem Land mit Corona

Zenmönche beim Teetrinken

Es ist ein wunderschöner Frühlingstag. Die Sonne scheint warm und angenehm. Die Vögel singen und die frisch gemähte Wiese duftet. Eigentlich könnten wir in die Stadt ins Gartencenter fahren und noch ein paar Pflanzen kaufen. 

Wir fahren durch die wunderschöne Landschaft. Die Wiesen blühen und die Wälder leuchten im frischen Grün.
Das Leben ist schön!

An der letzten Ampel vor dem Gartencenter fällt mir mit Schrecken ein: Wir haben die Masken vergessen. Sollen wir versuchen, ohne Maske hinein zu kommen? Nein! Keine Chance. Es besteht Maskenpflicht.

Also machen wir einen kleinen Ausflug zurück nach Hause. Dort steht ein ganzer Karton von Atemschutzmasken, die ein Freund aus China als Geschenk geschickt hatte. 

Als wir den Markt betreten wollen, prangt dort dick und fett das Schild: 

„Eintritt nur mit Maske. Ohne Einkaufswagen kein Zutritt. Immer nur eine Person pro Einkaufswagen.“

Wir sind zu zweit, also nehmen wir zwei Wagen, obwohl wir nur einen brauchen. Im Center ist eine ganz entspannte Stimmung. Die Verkäufer sind nett und es sind nur wenige Leute beim Einkaufen. Ich suche noch einen Gartenhibiskus, denn das war die Lieblingsblume von Teemeister Sen Sotan. Eine einzige Blüte mit einem Gras in einer Blumenvase aus Korb im Teeraum zeigt wunderbar schlicht aber herzergreifend die Jahreszeit. Nun fehlt noch eine U no Hana, eine Hasenblume, auf Deutsch eine Deutzie. Sie zeigt die Jahreszeit des frühen Sommers. Es gibt eine berühmte Teeschale mit einer Malerei, die eine Deutzie an einem Bambuszaun zeigt: U no Hana gaki. 

Wir haben die Einkäufe im Wagen verstaut. Nun lockt ein kleiner Hunger. Drüben im Supermarkt gibt es belegte Semmeln. Wir erstehen zwei Stück. Ach, da stehen ja ein paar Tische draußen. Dort ist zwar der Parkplatz, aber etwas Grün lässt den Ort verlockend erscheinen. Ganz entfernt an einem Tisch sitzt noch ein Paar und trinkt seinen Kaffee. Die Sonne scheint, es ist warm und ein angenehm frischer Wind weht. Wir sind gerade fertig mit Essen, da kommt eine Verkäuferin aus dem Markt zu uns. Sie wirkt verängstigt und gestresst: „Wenn Sie da sitzen wollen, müssen Sie ein Formular ausfüllen und unterschreiben. Mit Adressangaben und Beantwortung einiger Fragen. Falls etwas geschehen sollte, können wir sie zurückverfolgen!“

Oh Schreck! Habe ich etwas ausgefressen oder sehe ich verdächtig aus? Ach nein, es ist ja Corona. Verängstigt und geduckt steht die Verkäuferin vor uns. Es ist ihr sichtlich peinlich.

Plötzlich ziehen dichte Wolken auf. Die Angst steigt in die Kehle. Nein, ich will nicht, dass ich jemanden anonym anstecke und verfolgt werden muss. Der Wind ist kalt und unangenehm. Was für ein schreckliche Tag heute. Wir verabschieden uns freundlich und gehen. Die Verkäuferin wirkt erleichtert. Wider ein paar potentielle Coronaträger verjagt!
Das Paar am Nachbartisch ruft uns noch nach: „ Wir mussten auch unterschreiben! Wenn ich das gewußt hätte, hätte ich keinen Kaffee bestellt. Aber sollen wir den auf dem Parkplatz stehend trinken?“

Zuhause angekommen packen wir die Pflanzen aus. Nein, heute werden wir sie nicht mehr einpflanzen. Wer weiß, vielleicht bringt das Unglück? Schade um den schönen Tag!

Langsam steigt die Abendsonne auf. Unterm Kirschbaum bei einem Glas Wein rückt sich alles wieder zurecht. Friedliche Stille. Nur die Vögel singen ihr Abendlied. Wie gut, dass wir in einem kleinen Dorf mitten auf dem Land leben. Hier ist die Welt noch in Ordnung.

Im Teich quakt der Frosch, der sich dort eingemietet hat. Merkwürdigerweise heißt auch er Kurt wie der Frosch aus meinem Haikubuch. Morgen bekommt er noch ein paar Wasserpflanzen. Japanische Sumpfiris und Schachtelhalm. Da kann sich Kurt dann einnisten.

Ach, das Leben ist doch schön!
Trotz Corona.