Archiv der Kategorie: Dichtung / Philosophie

Langsam langsam, kleine Schnecke

  Katatsumuri sorosoro nobore fuji no yama Kleines Schnecklein du  besteige ihn ganz langsam, den Fuji-Berg! Gestern beim Waldspaziergang ist uns eine kleine Schnecke über den Weg gelaufen. Sofort mußte ich an das berühmte Haiku von Issa Kobayashi (1763 – … Weiterlesen

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Abschied – Rilkes vierte Duineser Elegie

.. Wir kennen den Kontur des Fühlens nicht, nur was ihn formt von Außen. Wer saß nicht bang vor seines Herzens Vorhang? Der schlug sich auf: die Szenerie war Abschied. Leicht zu verstehen. Der bekannte Garten, und schwankte leise … … Weiterlesen

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Mittags

Was geschieht mir doch? Wie ein zierlicher Wind, ungesehn, auf getäfeltem Meere tanzt, leicht, federleicht: so – tanzt der Schlaf auf mir. Kein Auge drückt er mir zu, die Seele läßt er mir wach. Leicht ist er, wahrlich! federleicht. Sie … Weiterlesen

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Kiefer und Zaubernuss

In der Winternacht steht der alte Kiefern-Baum unerschüttert da, ob auch lastend schwerer Schnee seine Äste niederzwingt Showa – Tennō zum Neujahr 1946 Showa Tennō, im Westen bekannt als Kaiser Hirohito war, wie viele seiner Vorgänger auch, ein guter und … Weiterlesen

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Haikai – Haiku

Am Jahreswechsel haben wir uns zu einem Haikai getroffen. Ein Haikai ist ein Treffen, eine Versammlung (kai) mit der Absicht, gemeinsam Haiku zu schreiben. In der Gemeinschaft ist es viel einfacher, Haiku, japanische Gedichte in der Form 5/7/5 Silen zu … Weiterlesen

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