Archiv der Kategorie: Dichtung / Philosophie

Die reissende Zeit

…. und wenn die reißende Zeit mir Zu gewaltig das Haupt ergreift und die Not und das Irrsal Unter Sterblichen mir mein sterblich Leben erschüttert, Laß der Stille mich dann in deiner Tiefe gedenken. Hölderlin: Der Archipelagos Kaum hat das … Weiterlesen

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Sonnenuntergang

Sonnenuntergang Wo bist du? trunken dämmert die Seele mir Von aller deiner Wonne; denn eben ist’s, Daß ich gelauscht, wie, goldner Töne Voll, der entzückende Sonnenjüngling   Sein Abendlied auf himmlischer Leier spielt‘; Es tönten rings die Wälder und Hügel … Weiterlesen

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Seseragi Ken

Langsam wird es Abend und ich sitze im Meditatons-Sitz auf der Terasse. Der Nachbar fährt den Traktor heim, die Kirchenglocken läuten zum Abendgebet. Die Vögel haben es ganz wichtig und machen gewaltigen Lärm. Die Amsel, die oben im Wisteria-Grün ihr … Weiterlesen

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Die reissende Zeit und die Stille

Im Monatsbrief vom April habe ich über die „reissende Zeit“ und die Veränderungen geschrieben. Die „reissende Zeit“ ist ein Wort Hölderlins. Im Hymnos an den Archipelagos, das Meer der Griechen spricht Hölderlin das Griechenmeer an: Töne mir in die Seele … Weiterlesen

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ware tada tare shiru – Genügsamkeit und Glück

Im Ryoanji Tempel in Kyoto steht das berühmte Tsukubai, das Reinigungsbecken für die Teezeremonie. Dieses schlichte Steinbecken, das für die Reinigung der Hände und des Mundes bei der Teezeremonie benutzt wird, ist wegen seiner Inschrift so berühmt, die viele Rätsel … Weiterlesen

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