Koshikake – Eine Wartebank entsteht.

Derzeit planen wir den Bau einer Wartebank im Teehausstil. Derzeit arbeite ich an den Plänen. Dann wird das Holz bestellt und nach Pfingsten, wenn die Corona Beschränkungen weitgehend aufgehoben sein werden, geht es an den Bau.

Helfer, die dabei auch viel über das japanische Handwerk lernen können, sind herzlich willkommen.

Vorbilder für eine solche Wartebank gibt es im Netz: Ein schönes Beispiel ist die Seite
http://shokunin-do.com/anacortes-machiai.html. So ähnlich soll die Wartebank werden.

Ganz so perfekt wird unsere Bank nicht werden. Das waren absolute Profis, die das gebaut haben. Aber die Bank kann als Anregung dienen.

So sah mal die Wartebank im alten Teehaus aus. Sie war schon völlig eingewachsen.

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3 Antworten zu Koshikake – Eine Wartebank entsteht.

  1. Harald Lemke sagt:

    Welch schöner Zufall: Auch ich baue gerade an einer Koshikake und lasse mich vom selben Modell inspirieren. Ich beginne meinen bescheidenen Japangarten mit der Koshikake, weil ich heute schon weiß, dass mein japanischer Garten kein Projekt, sondern ein Weg ohne Ende wird. Die Koshikake wird mein Ruhepunkt sein, wo ich mich an dem, was geschaffen ist, erfreuen kann und ich in Ruhe auf die Inspiration für die nächsten Schritte warte. Eine Wartebank, eben.

    Ich habe das Kiesbett bereits fertig. Die Trittsteine sind gelegt und ausgesuchte Feldsteine als Punktfundamente für die Pfosten gesetzt. Das Fundament ist immer das wichtigste, die Menschen fangen viel zu schnell an, in die Höhe zu bauen. Ich freue mich schon auf den nächsten Arbeitsschritt, in dem die Pfosten auf der Standfläche so bearbeitet werden, dass sie sich nahtlos an den Stein schmiegen… Es sind die vielen Kleinigkeiten, die dem Ganzen sein Gesicht geben.

    Ich verliere mich gerne im Bau der Koshikake. Zeit spielt keine Rolle, es soll nur so werden, dass mich die Arbeit später nicht reut.

    Ich wünsche Ihnen und Ihren Helfern viel Freude am Bau Ihrer Koshikake.

    • Offenbar arbeiten Sie viel gründlicher als ich. Aber ich bin ja auch schon über achtzig Jahre alt und kann nicht mehr so gründlich arbeiten.
      Der Rohbau steht schon, aber es ist noch viel zu tun.
      Außerdem gibt es noch viel Arbeit im eigentlichen Teeraum. Und mein nächstes Buch wartet schon.
      Zeit spielt bei mir auch keine Rolle. Immer im Augenblick sein. Solch ein Bau isat keine Arbeit sondern Meditation. Aber wenn die Kräfte nachlassen, muss man haushalten.

      • Harald Lemke sagt:

        Oh ja. Die Gründlichkeit ist meine größte Schwäche. Auch ich arbeite an einem Buch und in unserem 100 Jahre alten Haus gibt es immer was zu tun. Und auch meine Zeit und Kraft ist endlich.

        Man geht seinen Weg und freut sich an jedem Schritt, als ob es der letzte wäre, mit dem das Ziel erreicht ist.

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