Kalter Wintermond

Der Winter war recht mild gewesen und es hatte wenig Schnee gegeben.
Aber seit Wochen wird es nicht mehr richtig hell.
Es dunstig und kalt.
Winterstürme rütteln an den Fenstern und in der Stube ist es kalt und zugig.

Die Sonne verbirgt sich im gleichmäßigen Grau.
Die Wälder und Wiesen liegen verschlossen in bleiern kalten Nebelschleiern.
Alles sehnt sich nach Licht und Wärme.

Die Vögel haben es schon eilig und die ersten Krokusse versuchen vorsichtig,
ob es schon an der Zeit ist.
Aber erschrocken schließen sie wieder ihre Blütenkelche.
Der Winter ist noch einmal zurückgekehrt.

Der Vollmond steht unbarmherzig kalt am Himmel.
Nicht nur der kleine Hund friert.

Kalte Vollmondnacht.

Nacht im Februar.
Der kalte Mond am Himmel –
Nebelverhangen.

Frostig kalt der Mond.
Nebliger Dunst am Morgen.
Kalter Februar.

Sehnsucht nach Wärme!
Der kalte Mond am Himmel!
Frostiger Morgen!

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Ein Kommentar zu Kalter Wintermond

  1. Carola sagt:

    Naturwunder, Wunder des Lebens

    Es ist winterlich kalt.
    Wohlig warm zu gedeckt ist der Gartenteich.
    Seine dünne Decke aus Eiskristallen glitzert im Sonnenschein.
    Der Himmel ist hell und klar.
    Sein sanftes Blau ist leicht durchzogen von weißen Wolkenschleiern
    Gnädig und feuerrot leuchtend aus der Ferne strahlt die Sonne über das ganze Land.
    Hingebungsvoll genießen die Zypressen das wärmende Licht.
    Die welken Gräser schwingen fröhlich dankend mit.
    Ihre luftig leichten Blütenkronen lassen sich vom Wind verführen.
    Die Meisen im Kirschloorbeer tanzen der Frühsonne entgegen.
    Und ich geborgen in der warmen Stube lächle vertraut mit dem himmlischen Spiel.
    Mit meinem Sein bin ich mitten drin, im Wunder der Natur,
    im Wunder des Lebens.

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