Teefreunde

Gestern habe ich in einen anderen blog über den Tee gelesen 🙁 http://tee.kaywa.com/20070829)
Ein wenig erstaunt war ich über eine Geschichte aus Wien, die ich darin gefunden habe. Sie kam mir nur allzu bekannt vor. Teemenschen sind eine einzige Familie. Aber wo streitet es sich besser, als im Schoß der Familie!

Ärger (Neid und Missgunst) ist eine Flamme des Herzens,
Die leicht Haine von Tugend und Verdienst niederbrennt.
Du willst dem Bodhisattva Wege folgen?
Versöhnlichkeit bewahrt dein Wahres Herz.

„Haine von Tugend und Verdienst“ hat Stephan Schumacher, der Übersetzter des Hanshan Shi, der Gedichte von Hanshan als Kloster übersetzt. Wir könnten auch sagen: Teehäuser.
Offenbar wird nirgendwo mehr gestritten, als in spirituellen Vereinigungen, in denen es um Harmonie und Frieden geht.
Der Meister Hiu-neng, der sechste Patriarch des Zen musste gar aus dem Kloster fliehen, weil die Mitmönche ihn sonst aus Neid getötet hätten. Aber wie ist das mit der Versöhnlichkeit, die Hanshan anspricht? Warum hat er die Gemeinschaft der Menschen verlassen und lebt allein in den Bergen? Auch Hui – neng ist geflohen!
Beide haben für sich das Höchste verwirklicht, nachdem sie gegangen sind.

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