Der Bau geht weiter

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Unermüdlich haben wir am neuen Teeraum im zweihundert Jahre alten Forsthaus gearbeitet. Manchmal sind die Arbeiten sehr schwierig, denn alles hier im Haus ist krumm und schief. Da fällt es nicht so sehr auf, wenn man selber schief arbeitet. Manchmal sieht es dann eben gerade aus. Schief und schief hebt sich auf. Der Raum wird sehr niedrig, aber da man im Teeraum eh nur am Boden sitzt, passt die Höhe ganz gut. Wir mussten einen riesigen Stabilisierungsbalken überdecken. Dadurch ergibt sich auch die Möglichkeit, eine versenkte Feuerstelle einzubauen.
Inzwischen tut das Kreuz weh von der schweren Arbeit und die Pausen werden immer länger. Aber spätestens Weihnachten möchten wir den ersten Tee im neuen Raum zelebrieren.

Eigentlich werden es ja sogar zwei Teeräume: einer mit den traditionellen viereinhalb Matten und ein Dreimatten-Raum. Dazu kommt noch die Mizuya, die „Kalt-Wasser-Hütte“, der Vorbereitungsraum mit den Lagermöglichkeiten für die Teegeräte.

Der viereinhalb Matten Raum ist fast fertig. Nun muss noch alles mit Lehmputz verputzt und die Deckenvertäfelung angebracht werden.

Im Augenblick arbeiten wir am Nakabashira, dem krummen Mittelpfosten für den Drei-Matten Raum. Dann werden die Dachschrägen vertäfelt mit Furnier und Bambus.

Aber in der letzten Woche haben wir sehr viel gemacht: sehr viel …. Pausen. Man wird auch bei Teehausbau nicht jünger!




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